Tournee der Reformationstüren

KONZEPT

„500 Jahre Reformation: Neues denken.

Tournee der Reformationstüren“

 

Idee:

Kirchengemeinden im Kirchenkreis Harzer Land ahmen den (wohl lediglich legendären) Thesenanschlag Martin Luthers von 1517 an den Schlosskirche zu Wittenberg nach.

Damit stimmen sie sich und die Menschen in ihrem Ort auf das Reformationsjubiläum ein.

 

Luther wollte über Verbesserungen in der Kirche ein Nachdenken anregen zu Themen, die ihm unter den Nägeln brannten und auf der Seele lagen. Dazu soll diese Aktion den Menschen heute auch Gelegenheit bieten. Man soll Anregungen für Reformen / Verbesserung in Kirche und Lebensort (Dorf, Stadt, Kommune) geben, in dem man spielerisch die eigenen Gedanken auf Zettel schreibt und mit einem Hammer an zwei historische Türen anschlägt.

 

Im Rahmen des Kirchenkreisfestes zum Reformationsjubiläum im September 2017 werden Türen , Reform-Ideen und ein Kirchen(gemeinde)-Steckbrief ausgestellt.

Je mehr Kirchengemeinden an dieser Aktion teilnehmen, desto vielfältiger wird das Bild des Kirchenkreises, das in der Ausstellung präsentiert werden kann.

 

 

 

1. Hinweise

Folgende 6 Punkte sind verbindlich für die teilnehmenden Kirchengemeinden:

    jede gastgebende Kirchengemeinde trägt sich in die Reservierungliste ein.

    die Türen sind öffentlich in wettergeschützt / in Innenräumen zugänglich ausgestellt

    die Türen / Ergebnisse werden im Gottesdienst der gastgebenden Kirche bedacht

    jede teilnehmende Kirchengemeinde erstellt einen „Kirchen(gemeinde)-Steckbrief“ (siehe unten) und sendet ihn an  André Dittmann (andre.dittmann@evlka.de).

    Jede gastgebende Kirchengemeinde ist für die Abholung der Türen aus der vorhergehenden Kirchengemeinde selbst zuständig. Dazu bitte mindestens zwei Wochen vorher eigenständig Kontakt (siehe Reservierungsliste) mit der betreffenden Kirchengemeinde aufnehmen.

    Die teilnehmende Kirchengemeinde wird gebeten, im Vorfeld zur eigenen Aktion selbst die Kontakte zur Lokalpresse herzustellen. Der Kirchenkreis übernimmt die Kommunikation zu Beginn und zum Ende der Gesamtaktion. Wenn Sie ihre Daten bis 20. August 2016 verbindlich in die Reservierungsliste eintragen, kann die Gesamtliste einmal an die Lokalpresse gegeben werden. Das ersetzt aber sicherlich nicht den direkten Kontakt zur Presse durch die gastgebende Kirchengemeinde.

 

 

Das nachstehende  Raster enthält Ideen, wie eine teilnehmende Kirchengemeinde mit den Türen umgehen kann.

Die Art und Weise, wie / ob diese Ideen in den teilnehmenden Kirchengemeinden umgesetzt konkret werden, bleibt den Akteuren vor Ort überlassen.

 

2. Zeitraster

    von August 2016 bis August 2017 wandern zwei Türen von Gemeinde zu Gemeinde.

    Start ist in der Kirchengemeinde Lautenthal – von dort stammen die beiden Türen.

    eine Reservierungs-Liste zum dezentralen Eintragen der Terminreservierungen ist bei Google Drive eingestellt: https://docs.google.com/document/d/19RVfYtqiBLlOhvxBVNxGqBP6yqASEkoUNJY-LIODPAc/edit?usp=sharing (Link Anklicken)

 

 

Sonntag nach Gottesdienst / Montag:

Abholen der Türen aus der Vorgängergemeinde:

 

Montag / Dienstag:

Begrüßung der Türen im neuen Ort durch

    Kirchengemeinde: KV und Pastor

    Stadt Bürgermeister, Verein, Schützen

    mit Musik: Posauenchor / Kirchenchor

    Vereine des Ortes:  z. B. Feuerwehr, THW, Diakonie

 

an einem öffentlichen Platz (Marktplatz, Kirchplatz, Sparkasse, Wochenmarkt, Supermarktparkplatz)

Das bietet einen Foto-Termin für die Presse.

 

Dauerhaftes Aufstellen dann an einem öffentlich zugänglichen, als Treffpunkt bekannten Ort, der mindestens wettergeschützt, am besten innen gelegen ist.

 

 

 

3. Wie geht das?

 

Die Türen werden mit Hilfe eines Holz-Gestells, das leicht aufzubauen ist,  standfest aufgestellt. Und zwar ein einem, öffentlich zugänglichen Ort  (Marktplatz, Kirchplatz, Sparkasse, Wochenmarkt, Supermarktparkplatz).

 

Hinweisschilder (gehören mit zur Ausstattung) informieren knapp über die Aktion und den Thesenanschlag und den konkreten „Arbeitsauftrag“.

 

2 Arbeitsfragen stehen auf der Tür

1.           Das müsste man in der Kirche reformieren… Ich wünsche mir Kirche so, dass...

2.           Für ein noch besseres Miteinander in unserem Ort wünsch ich mir, dass...

 

Auf kleinen Zetteln werden die Fragen mit einem Stift beantwortet.

Dann nagelt man mit einem Hammer und kleinen Nägeln die Fragen an der Tür fest.

(evtl. sind die Nägel schon eingeschlagen und die Zettel werden nur ausgespießt.)

 

Gegen Ende der Woche werden diese Zettel durch die gastgebende Kirchengemeinde Zettel fotografiert, die Fotos ausgedruckt und auf A3 Plakate geklebt, so dass man den ein oder anderen Zettel gut lesen kann. Auf diese Weise werden die geäußerten Gedanken dokumentiert.

 

Am Sonntag: Verabschiedung  der Türen im Gottesdienst

Die Türen werden in der Kirche sichtbar (z. B. im Altarraum) aufgestellt.

 

Thematisierung der auf den Zetteln genannten Themen im Gottesdienst

    in den Bittrufen zum Kyrie

    in der Predigt (evtl. auch Mögliches Abweichen vom Propriumstext prüfen)

    in den Fürbitten

 

Übergabe der Türen an die nächste Gemeinde im Gottesdienst im Sendungsteil.

D. h. ein Vertreter der nächsten gastgebenden Gemeinde übernimmt symbolisch die Türen. Das bietet einen Foto-Anlass für die Presse.

 

Die angehefteten Zettel werden (nach der Dokumentation durch Fotos und Gottesdienst) entfernt, so dass die Türen frei sind für neue Thesen, Reformvorschläge, Anregungen.

 

Der Kirchenkreisjugenddienst bietet einen Anhänger an, um die Türen zu transportieren. Dazu bitte an Axel Peter (Geschäftlich: 05524-932144Mobil: 0160-8729726, a.peter1964@web.de) wenden.

 

 

4. Kirchen(gemeinde)-Steckbrief

Jede Kirchengemeinde muss ein RASTER ausfüllen und auf A3 ausdrucken, laminieren und an die Türen hängen. Und an André Dittmann (andre.dittmann@evlka.de)  schicken.

(Dieses Raster wird nicht wie unten aussehen. Das Schema dient nur der Gedankenstütze zur Vorbereitung:

 

Name der KG, Ort

 

 

Bild der Kirche innen

 

 

 

 

 

Bilder Kirche außen

Name der Kirche

Adresse der Kirche

 

 

Öffnungszeiten

 

 

 

 

 

5 Sätze zur Geschichte der Kirchen

1. Erwähnung / Bau der Kirche

Einzug der Reformation im Ort

Besonderes Highlight / Merkmal der Kirche

 

Bild von 1 Erkennungszeichen, woran man erkennt, dass es eine EVANGELISCHE Kirche(ngemeinde) ist

Dass wir evangelisch sind, merkt man bei uns daran, dass...

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