Osterode, 26. August 2017

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Hilfe ist immer noch nötig

Rumänienhilfe schickte achten Lkw in diesem Jahr mit Sachspenden nach Alba Julia

Das Team

Etwa 9000 Kilogramm, die 2000 Kilometer weit auf die Reise geschickt werden. Es ist der achte Lkw in diesem Jahr, den die Rumänienhilfe mit Sachspenden aus Osterode für die Menschen in Alba Julia belud. Allein diese Zahlen zeigen, welch großer logistischer aufwand dahintersteckt, noch mehr aber wird das deutlich, wenn die Haus und Hof-Gruppe der Harz Weser Werkstätten die vielen Kartons dicht an dicht auf der Ladefläche stapelt und dabei äußerst effizient vorgeht.

Die Rumänienhilfe im Kirchenkreis Harzer Land ist längst eine professionell arbeitende Einrichtung, die gerade durch die Kooperation mit den Harz Weser Werkstätten und Fairkauf etwas geschaffen hat, das geradezu beispielhaft ist. Unzählige Hilfsgüter kommen den bedürftigen Kindern, Älteren und Menschen mit Behinderungen in Rumänien direkt zugute und werden so eingesetzt, dass sie manches Leid lindern. Auf der anderen Seite, so betont HWW-Werkstattleiter Karsten Dannenberg, entstehen hier vor Ort Jobs für Menschen mit Behinderungen, die diese sogar mit sichtlicher Freude ausführen.

„Dass die Hilfe nach 27 immer noch notwendig ist, ist traurig und das Verhältnis zum Staat ist für Organisationen in Rumänien immer noch schwierig“, sagt Heinrich Lau, Superintendent i.R. die Verhältnisse in Alba Julia sehr gut kennt und daher nicht müde wird, in Osterode und Umgebung weiter für Spenden zu werben. Dringend benötigt werden immer wieder medizinische Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren und etliches mehr.

Aber auch Schulranzen für die große Weihnachtsaktion werden gerade wieder gesammelt, fügt Wolfgang Flörke, Beauftragter des Kirchenkreises für die Rumänienhilfe, hinzu. Etwa 80 wurden bereits gespendet, wofür er immer wieder großen Dank aussprechen kann, 100 sollen es aber insgesamt noch werden, die dann auf die Reise gehen. „Wer möchte, kann den Schultornister auch beim Markt der Möglichkeiten des Luther-Happenings am kommenden Wochenende am Stand der Rumänienhilfe abgeben“, so Flörke. Dieser Stand befindet sich in der sogenannten Diakoniemeile in der Marientorstraße und dort informieren die Beteiligten am Samstag, 2. September, auch über die Arbeit der Rumänienhilfe und stehen für Fragen zur Verfügung.

Christian Dolle