Lerbach, 26. Januar 2017

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Gisela Scheerschmidt als Prädikantin eingeführt

Prädikantin Gisela Scheerschmidt bei ihrem Einführungsgottesdienst. Foto: Günther Koch

Im Dezember war es für Gisela Scheerschmidt endlich soweit! Sie wurde als Prädikantin in der Lerbacher Kirche mit einem festlichen Gottesdienst eingeführt. Dafür musste sie viel Geduld aufbringen, denn bereits am 1. Juni letzten Jahres erhielt sie von Landes-Superintendent Gorka der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers die Befähigungsurkunde mit dem Recht der freien Wortverkündigung und der Leitung des Abendmahls im Wirkungskreis Harzer Land. Es war ihr Herzenswunsch in „ihrer“ Lerbacher Kirche gesegnet zu werden, doch wie Superintendent Keil in seiner Begrüßung scherzte, musste erst der Hausschwamm ausziehen. So konnte nach Ende der Schwammsanierung in der Kirche ein feierlicher Gottesdienst beginnen.

Die Einführung wurde musikalisch emotional und schwungvoll gestaltet von Kreiskantor Jörg Ehrenfeuchter und Sopranistin Maren Sticker. Nach der Begrüßung durch Pastor Dr. Engelmann folgte ein Gebet Bibelvers mit Lektorin Marianne Koch. Volkmar Keil hielt die Predigt, in der er die langjährigen Verdienste Gisela Scheerschmidts in der Gemeinde und ihre Geduld und Ausdauer würdigte. Den Einführungs-Segen erhielt sie dann nicht nur von Keil, sondern auch von ihren Mentoren und Begleitern Pastor Dr. Uwe Brinkmann, Pastorin Andrea Sints, Pastor Michael Bohnert und Prädikantin Roswitha Bohnert.

Anschließend konnte Gisela Scheerschmidt ihre erste eigene Predigt halten. Sie sprach von einem Berg, der vor drei Jahren vor ihr lag. Diesen habe sie mit Ausdauer und Humor nun erfolgreich erklommen. Jesus habe ihr dabei geholfen. Bezugnehmend auf den Predigttext über Johannes den Täufer und Jesus sprach sie dem Messias Humor zu. Sie war sich sicher, dass Humor vieles erleichtere und etwas Erlösendes habe. Leider könne man im Leben nicht alles weglachen, jedoch „Dinge können sich zum Guten wenden, wenn man trotz schwerer Schicksalsschläge einen festen Glauben an Jesus hat.“ Das heiße aber nicht, die Hände in den Schoss zu legen und auf Wunder zu warten. Sie wolle nun vom Berg heruntersteigen und die neuen Aufgaben anpacken und versprach: „Ich werde dabei auch an den Humor denken.“

Im Abschluss gab es bei Sekt und Häppchen Glückwünsche und Blumen von den offiziellen Vertretern des Ortes und seiner Vereine, sowie von den vielen erschienenen Familien- und Gemeindemitglieder.

Indra Zahner